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Firmenanwälte und Unternehmen

Guten Tag und zu meinem Blog herzlichst willkommen, auf ihm will ich Euch einiges über Firmenanwälte erzählen. Für mich sind Firmenanwälte, wie sie für uns täglich Dienste erbringen, äußerst faszinierend. Kein Arbeitstag, keine Arbeitsminute läuft ab, ohne dass sie etwas für einen von uns leisten. Auch jenes Display, von dem Ihr jetzt diese Einleitung ablest, kann durch den Einsatz eines Firmenanwalts zugelassen worden sein. Sind diese Vorteile nicht ansprechend? Du möchtest mehr über die Funktion von Firmenanwälten und deren Bedeutung für Unternehmen erfahren? Schau dich auf meinem Blog um, ich zeige dir, wozu wir sie benötigen und warum sie für Unternehmen wichtig sind.

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Der Kaufvertrag
17 Oktober 2017

Der Kaufvertrag ist eine verbindliche Vertragsart.

Der Kaufvertrag

Der Kaufvertrag ist eine verbindliche Vertragsart. Damit ein Vertrag in der Art zustande kommen kann, werden zwei Willenserklärungen abgegeben. Sozusagen geben der Käufer und der Verkäufer mit je einer Willenserklärung das Einverständnis bekannt. Die Willenserklärungen werden als Angebot und als Annahme bezeichnet und sind in schriftlicher und mündlicher Form rechtskräftig. Ein Vertrag über den Kauf, beziehungsweise den Verkauf kommt dann zustande, wenn Verkäufer und Käufer sich bezüglich der Vertragsbedingungen einig sind. Ein Einkauf in einem Supermarkt ist ein formfreier Vertragsabschluss, allerdings können Kaufverträge auch aus einem umfangreichen schriftlichen Vertrag bestehen. Bei dem Kauf eines PKWs ist zwar der Kaufvertrag dementsprechend umfangreicher als bei dem Kauf einer Jeans, jedoch sind beide Arten der Verträge als Kaufverträge zu bezeichnen. Jeder Mensch schließt ständig Verträge ab, ohne den Vorgang genau zu verfolgen. Denn selbst der Kauf einer Brezel beim Bäcker ist ein formfreier Vertrag. Die Unterschiede der (Kauf-)Vertragsformen können allerdings weitreichend sein und auch mit Sondervereinbarungen verknüpft werden. Grundsätzlich unterliegt jeder vereinbarte Vertrag dem gesetzlichen Kaufvertragsrecht.

Bei einem Kaufvertrag, zum Beispiel von Advokaturbüro Pitschmann & Santner Anwaltspartnerschaft, verpflichten sich die Parteien dazu, dass sie sich an die Vereinbarung halten. Also willigt der Käufer sozusagen dazu ein, den Kaufpreis zu bezahlen und die Ware anzunehmen. Andererseits verpflichtet sich der Verkäufer dazu den verkauften Gegenstand zu den vereinbarten Bedingungen herauszugeben. Inwiefern die Übergabe des Gegenstands erfolgt, hängt davon ab, wie die Übergabe vereinbart wurde. Bei einem mündlichen Barkauf in einem Bekleidungsgeschäft wird die Ware direkt ausgegeben, wohingegen bei einer Bestellung die Ware meistens per Lieferung eintrifft. Sobald der gekaufte Gegenstand ordnungsgemäß bezahlt wurde und der Verkäufer den Gegenstand wie vereinbart übergeben hat, ist der Vertrag abgeschlossen. 

Der Käufer ist bei jedem Vertrag dazu verpflichtet, die Ware unter den angegebenen Bedingungen zu bezahlen, die Fristen einzuhalten und auch die Ware anzunehmen. Dahingegen ist der Käufer verpflichtet, die Ware unter den genannten Bedingungen herauszugeben. Sollte eine Ware Gebrauchsspuren aufweisen (zum Beispiel B-Ware) so wird der Zustand der Ware dem Käufer vorab kenntlich gemacht. Der Verkäufer ist bei Vertragsabschluss dazu verpflichtet, das Eigentum zu übertragen und die Lieferzeiten einzuhalten. Nicht nur die Sondervereinbarungen sind im Einzelfall gültig, sondern besonders auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs). Darin sind vertraglich bezogene Regelungen zu finden. Allerdings sind bestimmte AGB-Klauseln grundsätzlich unwirksam (§§ 305 bis 310 BGB), um den Verbraucher zu schützen. Besondere Regelungen betreffen zudem auch Haustürgeschäfte und Fernabsatzverträge, deren Verträge einem Widerrufsrecht und dem Rückgaberecht unterliegen.  

In den meisten Verträgen des Alltags wird die Ware unmittelbar bezahlt, wie zum Beispiel beim Barkauf im Supermarkt. Beim Kreditkauf wird die Ware hingegen vor der Bezahlung an den Käufer ausgegeben und die Zahlung erfolgt mit einem Zahlungsziel oder durch eine Ratenzahlung. Eine besonders umfangreiche Vertragsform bedarf der Kauf einer Immobilie. Dabei schreibt der Gesetzgeber eine spezielle Vertragsform vor und es ist somit eine notarielle Beurkundung erforderlich.